Hund im Frühling
Fellpflege beim Hund

Wie bürste ich den Hund richtig?

7 Tipps für den Frühling mit Hund

Nicht nur wir lieben den Frühling, auch unsere Hunde. Damit der Start in die schöne Jahreszeit optimal verläuft, haben wir ein paar wichtige Tipps.

1. Die Hormone spielen verrückt

Nicht nur bei Wildtieren ist im Frühling Paarungszeit – auch viele Hündinnen werden jetzt läufig. Das sorgt bei Rüden für höchste Aufmerksamkeit. Um Belästigungen zu vermeiden, können die Halter läufiger Hündinnen einiges tun: Zur Sicherheit können Spaziergänge auf wenig frequentierte Wege verlegt werden, zu Zeiten, in denen kaum jemand unterwegs ist. Außerdem ist es sinnvoll, die Hündin stets an der Leine zu führen und die Halter freilaufender Hunde bereits von weitem auf die Läufigkeit der Hündin hinzuweisen. Für jeden Hundebesitzer mit einem nicht kastrierten Rüden sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, seinen Hund daraufhin sofort zu sich zu rufen und anzuleinen. Zum einen dient dies dem Schutz der Hündin, zum anderen sollte einem bewusst sein, dass man im Falle eines ungewollten Deckakts sämtliche Tierarztkosten übernehmen muss.

2. Der Fellwechsel steht an

Der Frühling kündigt sich bei vielen Hundehalter nicht nur mit angenehmen Temperaturen, sondern auch mit einer erhöhten Anzahl von Hundehaaren in der Wohnung an. Je nach Felldichte und eventuell schon fortgeschrittenem Alter sollte der Fellwechsel nicht unterschätzt werden. Er bedeutet einen erhöhten Energieaufwand und kann für den Hund durchaus stressig und unangenehm sein. Vor allem wenn der Hund viel Unterwolle besitzt, sollte nun jeden Tag zu Bürste oder Kamm gegriffen werden, um den Hund zu unterstützen. Dadurch verläuft der Fellwechsel nicht nur schneller, es sinkt auch die Gefahr möglicher Hauterkrankungen. Zudem hat man den Vorteil, dass weniger Hundehaare in der Wohnung herumfliegen.

3. Beachte bitte die Brut- und Setzzeit

In Deutschland regelt jedes Bundesland für sich die Leinenpflicht. Auch wenn es in manchen keine generelle Leinenpflicht gibt, so kann es in der sogenannten Brut- und Setzzeit zu Sonderregelungen kommen. Beispielsweise gilt im Saarland eine Anleinpflicht zwischen dem 1. März und 30. Juni und in Niedersachsen zwischen 1. April und 15. Juli. Damit sollen die Nachkommen von Säugetieren und am Boden brütenden Vögeln geschützt werden. Bitte informiere dich, welche Regelungen es in deinem Bundesland gibt. Aber auch wenn keine festgeschrieben sind, so sollte jeder Hundehalter in dieser Zeit verantwortlich reagieren. Zudem sollte allen bewusst sein, dass Jäger einen wildernden, nicht im Einflussbereich seines Halters befindlichen Hund erschießen dürfen.

4. Giftige Pflanzen

Für alle jungen Hunde ist es der erste Frühling ihres Lebens. Alles ist neu, duftet hervorragend und möchte erkundet werden. Oftmals bleibt es nicht alleine beim Schnuppern. Es wird auch mal herzhaft probiert. Leider sind viele Frühlingsboten wie Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen, Maiglöckchen und Krokusse giftig für Hunde. Bei Ausflügen im Garten sollten vor allem Welpen nicht unbeobachtet bleiben. Machen sie sich an Pflanzen zu schaffen, sollte ein deutliches „Nein“ erfolgen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, ihnen als Ersatz gleich ein Kauspielzeug anzubieten. So lernen sie, was erlaubt und was verboten ist.

5. Nicht nach Insekten schnappen

Gäbe es nur Fliegen, bräuchtest du nicht einzuschreiten, wenn dein Hund Spaß hat, ein Fluginsekt zu verfolgen und nach diesem zu schnappen. Doch es existieren nun einmal auch Bienen, Wespen und Hummeln. Sie alle sind in der Lage zuzustechen. Durch das Fell eines Hundes kommen sie nicht, doch im Rachenraum können sie für eine sehr schmerzhafte und gefährliche Schwellung sorgen. Im schlimmsten Fall kann dies zu akuter Atemnot führen. Daher sollten Hunde von Anfang an lernen, dass Fluginsekten tabu sind.

6. Parasiten sind wieder unterwegs

Mit den warmen Tagen kehren die Parasiten zurück. Ab ca. acht Grad Außentemperatur werden sie aktiv und machen sich auf die Lauer nach einem Wirt. Neben Wildtieren stehen hierbei Hunde und Katzen ganz oben auf ihrer Liste. Im hohen Gras und an Büschen warten sie darauf, bis sich ein Tier nähert. Beim Vorbeistreifen lassen sie einfach los und halten sich im Fell fest. Das Gute ist, dass sie sich erst einmal auf die Suche nach einem geeigneten Ort für ihre Blutmahlzeit machen. Wer sich daher gleich nach einem Spaziergang auf die Suche nach den Plagegeistern macht, kann sie oftmals noch rechtzeitig vor ihrem Biss entfernen. Haben sie doch schon angedockt, sollten sie sofort mit einer Zeckenzange herausgezogen werden. Denn je länger man wartet, umso höher ist die Gefahr, dass sie eine Krankheit übertragen.

7. Keine Höchstleistungen erwarten

Auch wenn sich Hundehalter von keinem Wetter abschrecken lassen dürfen und auch im Winter täglich mit ihrem Hund nach draußen gehen, so sind die Runden im Allgemeinen deutlich kleiner als während der schönen Jahreszeiten. Die Kondition lässt daher im Frühjahr möglicherweise nicht nur bei Frauchen und Herrchen, sondern auch beim Hund etwas zu wünschen übrig. Beim gemeinsamen Joggen fällt dies nicht weiter ins Gewicht – es ist für beide anstrengend – bei einer Radtour ist dies jedoch anders. Diese ist für den Mensch mit einem deutlich geringen Aufwand verbunden. Beim Radfahren sollte daher Rücksicht genommen werden. Für Welpen kommt eine Begleitung gar nicht in Frage, für Junghunde nur bei langsamem Tempo und in sehr begrenzten Umfang. Bei erwachsenen Hunden ist wichtig, dass die Touren langsam gesteigert werden, denn sie müssen erst einmal Kondition aufbauen. Wenn sie zurückfallen und deutlich hecheln, ist dies ein klares Zeichen dafür, dass es für sie zu anstrengend ist.

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