Pflege des Hundes

Hundepflege – Der große Ratgeber

Alles wichtige zur Pflege des Hundes: Wie bürste und kämme ich meinen Hund? Wie funktioniert Trimmen und Scheren? Die optimale Pflege der Krallen und Pfoten.

Welche Pflege benötigt ein Hund?

Die Pflege eines Hundes kann sich von Rasse zu Rasse deutlich unterscheiden. Wer den Zeitaufwand hierfür möglichst geringhalten möchte, sollte sich vor der Anschaffung genau informieren. Im Allgemeinen kann man sagen, dass kurzhaarige Hunde ohne Unterfell am wenigsten Arbeit machen. Angenehm sind auch Lockenhunde, doch hier steht alle paar Monate das Scheren an. Den größten Aufwand hat man mit Hunden, die ein besonders üppiges Fell aufweisen. Vor allem während des Fellwechsels heißt es hier, täglich zur Bürste zu greifen.

Es gibt aber auch ein paar Pflegemaßnahmen, die bei allen Hunden sehr ähnlich sind. Dazu zählen die Pflege der Krallen, Augen, Ohren und Zähne. Am besten macht man sich bereits im Welpenalter mit allem vertraut und baut Pflegemaßnahmen regelmäßig in den Hundealltag ein. Dann ist die Pflege für den Hund etwas völlig Normales und geht auch dir besser von der Hand.

So bürstest du deinen Hund richtig

Die Pflege des Fells hängt von dessen Beschaffenheit ab. Hunde mit kurzen Haaren und nur einer Fellschicht, wie es beispielsweise beim Whippet der Fall ist, benötigen so gut wie keine Pflege. Es genügt, hin und wieder mit einer weichen Naturbürste, einem Striegel oder Noppenhandschuh über das Fell zu fahren. Sollte ein Kurzhaarhund Unterwolle besitzen (z.B. Labrador), ist der Aufwand schon ein Stückchen größer. Er ist aber nicht zu vergleichen mit einem Collie oder Eurasier, die während des Fellwechsels große Mengen an Haaren verlieren. Sie müssen täglich gekämmt werden, um dem Hund die Prozedur zu erleichtern. Da hat man es mit einem Malteser deutlich einfacher. Zwar besitzen auch sie langes Fell, doch dieses wächst (ohne auszufallen) lange Zeit nach und weist nicht den üblichen Wechsel auf. Regelmäßiges Kämmen ist dennoch Pflicht. Wenn auch seltener gilt dies ebenso für Hunde mit lockigen Haaren. Auch sie verlieren kaum Haare, denn diese bleiben im Fell hängen. Daher sollte dieses nicht nur alle paar Tage durchgebürstet werden, sondern hin und wieder ist ein Zurückschneiden unausweichlich. Mehr Infos rund um dieses Thema findest du in unserem Artikel Hunde richtig bürsten.

Darf man Hunde baden?

Grundsätzlich gilt, dass Hunde so selten wie möglich, aber so oft wie nötig gebadet werden sollten. Nachvollziehbar ist beispielsweise, dass man einen Hund badet, wenn er sich in Aas oder Kot gewälzt hat und stinkt. Üblich ist es auch beim Hundefriseur, da dieser vor dem Schneiden Schmutz und Staub aus dem Fell entfernen möchte. Einfach nur so zum Spaß sollten Hunde jedoch nicht gebadet werden, da es hierdurch stets zu einer kleinen Beeinträchtigung der natürlichen Schutzschicht kommen kann: Das Hundefell ist mit einem hauchdünnen Fettfilm überzogen, der durch häufiges Waschen oder ein unpassendes Shampoo beeinträchtigt wird. Wer daher seinen Hund baden möchte, sollte am besten wissen, ob er beispielsweise ein seidig weiches oder rauhes Fell aufweist. Zumindest aber darf keinesfalls ein Shampoo für Menschen verwendet werden, da dieses einen anderen pH-Wert aufweist. Wie du beim Baden deines Hundes am besten vorgehst, erfährst du in unserem Artikel Hunde baden – wie oft und womit?

Regelmäßiges Krallenschneiden ist wichtig

Hundekrallen wachsen ununterbrochen nach. Nur wenn der Hund viel auf rauem Boden unterwegs ist, kann es sein, dass sie sich natürlich abwetzen. Im Normalfall müssen sie jedoch regelmäßig geschnitten werden. Ansonsten hat der Hund auf glattem Untergrund einen schlechteren Bodenkontakt, bleibt leichter (z.B. an einem Teppich) hängen oder erleidet aufgrund des Drucks im Krallenbett Schmerzen. Wie oft das Schneiden notwendig ist, unterscheidet sich deutlich. Ein eindeutiges Zeichen dafür ist ein Klackern, welches beim Gehen auf glattem Boden zu hören ist. Dann wird es Zeit, zu einer professionellen Krallenzange zu greifen und die Krallen zu kürzen. Keinesfalls sollte ein Nagelknipser oder eine handelsübliche Schere verwendet werden. Sie würden zu einem unsauberen Ergebnis führen und könnten für den Hund schmerzhaft sein. Auszuschließen ist dies auch nicht, wenn du mit einer Krallenschere nicht richtig umgehst. Alles wichtige haben wir für dich in unserem Artikel Krallen schneiden beim Hund zusammengefasst.

Darf ich meinen Hund scheren?

Wer einen langhaarigen oder sehr pelzigen Hund hat, fragt sich an heißen Sommertagen sicherlich, ob er ihn scheren sollte. Zwar dürfte dies erst einmal sicherlich für jeden eine Wohltat sein, doch unter Umständen kann hierdurch die Fellstruktur nachhaltig beschädigt werden. Es gilt daher zu überprüfen, ob die jeweilige Rasse für eine Schur geeignet ist. Am besten fragst du den Züchter, deinen Tierarzt oder einne Hundefriseur, ob das Scheren dem Fell schaden könnte. Nicht auszuschließen ist nämlich, dass dadurch die Unterwolle noch dichter wird und der Hund keinerlei Wohltat erfährt. Manche werden jedoch höchst erfreut sein, wenn sie über ein luftigeres Fell verfügen. Das gilt vor allem auch für Hundesenioren oder Fellnasen mit Kreislaufproblemen. Welches Werkzeug du benötigst und wie du am besten vorgehst, kannst du in unserem Artikel Den Hund scheren“ nachlesen.

Welche Hunde müssen getrimmt werden?

Es gibt gar nicht mal so wenige Hunde, deren Fell getrimmt werden sollte. Dabei handelt es sich um eine besondere Technik, bei der mit Hilfe eines stumpfen Messers abgestorbene Haare aus dem Fell gezogen werden. Üblicherweise übernimmt diese Aufgabe der Hundefriseur, mit etwas Anleitung und Geschick kannst du deinen Hund aber auch selbst trimmen. Diese Methode sollte bei allen Hunden angewendet werden, deren Unterhaare zwar nach einer gewissen Zeit absterben, jedoch nicht in der üblichen Art und Weise ausfallen. Zu diesen Rassen zählen sowohl drahthaarige Hunde wie Airedaile, Irish Terrier, Mini und Riesenschnauzer wie auch Hunde mit seidenweichem Fell – darunter Gordon Setter, Cocker sowie Field Spaniel. Alle paar Monate ist es an der Zeit, das Haarkleid wieder auf Vordermann zu bringen. Zu erkennen ist dies an einer gewissen Unordnung und einem leichten Grauschimmer. Nach dem Trimmen sind die Hunde wieder auf Hochglanz und sehen akurat aus. Infos und Tipps dazu findest du hier: Hunde richtig trimmen

Die Pflege der Pfoten

Hundepfoten übernehmen zahlreiche Aufgaben. Sie sind nicht nur für die Mobilität von entscheidender Bedeutung, sondern dienen auch als Stoßdämpfer, übermitteln dem Hund Informationen (Bodenbeschaffenheit, Temperatur) und geben ihm die Möglichkeit zu schwitzen. Dies ist für einen Hund nur an den Pfoten und durch Hecheln möglich. Dementsprechend sollten wir stets ein Augenmerk auf die Pfoten legen. Dies gilt vor allem im Winter, wenn Eis, Rollsplitt und Salz zu einer erhöhten Beanspruchung führen. Aber auch im Sommer können spitze Steine, Dornen und heiße Untergründe die Pfoten stark beanspruchen oder verletzen. Vorsorge kannst du leisten, indem du Gassirunden so anpasst, dass möglichst wenig Risiko besteht. Gänzlich vermeiden lassen sich kleine Risse jedoch nicht. Zur Heilung empfiehlt sich eine spezielle Pfotencreme. Warum Vaseline ungeeignet ist, erklären wir dir in unserem Bericht über die Pfotenpflege beim Hund.

Augen, Ohren & Zähne

Je nach Anfälligkeit eines Hundes sollten Augen, Ohren und Zähne regelmäßig kontrolliert werden. Bei den Augen gilt dies vor allem für Rassen wie den Mops oder die Französische Bulldogge. Auch manche Chihuahuas haben sehr exponierte Augen. Bei den Ohren können Entzündungen vermehrt auftreten, wenn ein Hund Schlappohren hat. Denn dann ist die Durchlüftung schlecht und es entsteht ein feuchtwarmes Klima. Bezüglich der Zähne weisen zum einen sehr kleine Hunde vermehrt Probleme aufgrund einer engen Zahnstellung auf. Zum anderen trifft es mit zunehmendem Alter fast jeden Hund, dass er an Zahnstein leidet. Alles rund um den Zahnstein findest du in diesem Artikel: Vorsorge und akuter Zahnstein bei Hunden.
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