Hund wird getrimmt
Hund erbricht

was kann man dem hund geben?

Welche Fellpflege benötigt mein Hund?

Hunde besitzen sehr unterschiedliches Fell. Es gibt Kurzhaar-, Langhaar-, Locken- und Rauhaarhunde. Diese können über keine, wenig oder viel Unterwolle verfügen. Der Unterschied ist von entscheidender Bedeutung, wenn es um die richtige Fellpflege und darum geht, ob ein Hund geschoren werden kann oder nicht. Unter Umständen kann ein Fell dadurch dauerhaft geschädigt werden. Kein Problem ist dies beispielsweise bei einem Pudel oder Malteser, die keine Unterwolle besitzen. Nicht zu empfehlen ist dies jedoch bei rauhaarigen Hunden mit zweischichtigem Fell. Zu diesen zählen unter anderem Terrier und Schnauzer. Sie müssen regelmäßig getrimmt werden.

Warum müssen manche Hunde getrimmt werden?

Der Fellwechsel verläuft nicht bei jedem Hund auf die gleiche Weise. Viele machen zweimal im Jahr einen unübersehbaren Wechsel durch. Manche haaren auch beinahe das ganze Jahr über. Anders sieht dies bei Lockenhunden aus, deren Haare sich verfangen und deshalb nicht ausfallen. Darüber hinaus gibt es Rassen wie den Malteser, deren Haare extrem lang wachsen und daher gelegentlich geschnitten werden müssen.

Außerdem gibt es Hunde, deren Unterhaare zwar nach einer gewissen Zeit absterben, doch die einzelnen Haare bleiben in der Haut hängen und fallen nur unzureichend aus. Zu diesen zählen drahthaarige Hunde wie Airdale, Irish und Parson Russel Terrier. Ebenso Mini und Riesen-Schnauzer. Darüber hinaus gehören dazu Rassen mit seidenweichem Fell wie Gordon Setter, English Setter, Cocker bzw. Field Spaniel. Bei diesen Hunden ist es empfehlenswert, das Fell nicht nur zu bürsten, sondern zu trimmen.

Wann sollte ich meinen Hund trimmen?

Im Durchschnitt ist es bei den entsprechenden Rassen etwa alle vier bis fünf Monate notwendig sie zu trimmen. Diese spezielle Zupftechnik bietet jeder erfahrene Hundefriseur an. Wenn du Kosten sparen möchtest oder wenn dein Hund dort immer sehr gestresst ist, kannst du das Trimmen mit etwas Üben auch selbst durchführen. Der richtige Zeitpunkt dafür ist gekommen, wenn der Hund sich oft kratzt, an seinen Pfoten knabbert, sein Fell einen leichten Grauschimmer aufweist oder er mehr Haare als üblich verliert. Erfahrene Hundehalter sehen es ihrem Hund an, auch weil sein Fell insgesamt einen üppigeren Eindruck macht.

Der Grund dafür sind die toten Haare, die nicht ausfallen wollen. Um dies zu verstehen, muss man sich den Aufbau des Fells aus der Nähe betrachten. Bei uns wächst aus einem Follikel ein Haar, beim Hund kommen jedoch mehrere Haare aus jeder winzigen Öffnung. Das sorgt dafür, dass die lebenden Haare zu einem großen Teil die eigentlich abgestorbenen Haare festhalten. Bürsten ist hierbei zwar sehr hilfreich, genügt aber nicht. Abhilfe schafft nur das Zupfen bzw. Trimmen des Fells.

Wie gehe ich beim Trimmen vor?

Falls du das Trimmen selbst durchführen möchtest, solltest du gelegentlich testen, ob es wieder an der Zeit ist. Nimm einfach ein Haarbüschel auf dem Rücken deines Hundes zwischen Daumen und Zeigefinger und ziehe leicht daran. Wenn du mehrere Haare in der Hand hältst, dürfte die Zeit reif sein. Du solltest dir allerdings darüber bewusst sein, dass für jemand unerfahrenen das Trimmen unter Umständen mehrere Stunden in Anspruch nimmt. Wer hierfür keine Geduld hat, lässt die Prozedur besser vom Hundefriseur durchführen. Alle anderen sollten den Hund am besten noch eine Runde auspowern, damit er anschließend möglichst ruhig stehen bleibt.

Ideal für die Arbeiten geeignet ist ein Tisch mit einer Decke, auf der der Hund bequem stehen kann und man sich nicht ständig nach unten bücken oder auf dem Boden kauern muss. Folgendermaßen solltest du nun vorgehen:

  • Kämme den Hund von Kopf bis Fuß gründlich durch. Hierbei entfernst du Schmutz und lockere Haare. Zudem kannst du eventuelle Verfilzungen lösen.
  • Für kurzes und glattes Haar unter dem Bauch und in den Flanken ist ein Gummistriegel von Vorteil.
  • Je nach Fellart bzw. Fellpartie empfiehlt sich ein grobzahniges bzw. feinzahniges Trimmmesser. Hilfreich ist es, hierzu den Züchter bzw. Vorbesitzer zu befragen. Im Allgemeinen wird das grobe Trimmmesser für das Herausarbeiten der Unterwolle genutzt und das feinzahnige für das Deckhaar.
  • Bezüglich des Ablaufs hat jeder seine eigene Vorgehensweise. Viele beginnen am Kopfende und arbeiten sich dann über Nacken, Schultern, Rücken, Flanken und Schenkeln bis zur Rute vor. Ebenso gut kann man bei den Flanken beginnen, wo das Fell zumeist am leichtesten herauszuziehen ist und sich dann um die weiteren Stellen kümmern.

Was wird nicht getrimmt?

Es gibt manche Körperpartien, die nur mit Vorsicht bzw. gar nicht getrimmt werden sollten. Aufpassen sollte man unter anderem am Übergang von den Schenkeln zu den Füßen und an der Brust. Schnell kann es passieren, dass man zu viel Haare entfernt und eine kahle Stelle entsteht. Am Kopf stellst du dir am besten eine imaginäre Linie oberhalb der Augen vor. Alles was dahinter ist, kann getrimmt werden, darunter sollte mit einer abgerundeten, relativ kurzen Schere gearbeitet werden.

Das gilt nicht nur für den Schnauzenbereich, sondern auch für die Ohren. Anschließend greifen die Profis zu einer Effilierschere, um die Haare am Bauch oder anderweitig noch überstehende Stellen zu kürzen. Rund um den Po und den Schambereich kommt dann wieder eine normale Schere zum Einsatz. Außen vor bleibt die Rute. Hier genügt kämmen oder das Herauszupfen einzelner langer Haare mit den Fingern. Wer noch im Lernprozess ist, sollte in gleicher Weise an Bauch und Brust verfahren.

Fazit

Wer das erste Mal einen Hund trimmt, wird möglicherweise feststellen, dass der Hundefriseur jeden Euro wert ist. Der Aufwand ist größer, als viele glauben, doch mit der Zeit geht es immer schneller und besser. Bei einem unruhigen Hund sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Prozedur nicht in einem Mal zu bewerkstelligen ist. Möglicherweise benötigt man zwei oder gar drei Anläufe, bis der Hund fertig getrimmt ist. Hat alles gut geklappt, ist ein deutlicher Vorher-Nachher-Unterschied festzustellen. Aus einem schon leicht zerfransten Hund ist wieder ein drahtig schickes Exemplar entstanden.

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