Wie viele zaehne hat ein Hund

Wie viele Zähne hat ein Hund

Hunde kommen zahnlos zur Welt. Doch schon bald wachsen ihnen 28 Milchzähne, die beim erwachsenen Hund von 42 verbleibenden Zähnen ersetzt werden. Sie sollten regelmäßig gepflegt und überprüft werden!

Wieviele Milchzähne hat ein Hund?

Ob Mensch oder Hund – sowohl wir wie auch unsere Hunde kommen ohne Zähne auf die Welt. Die Notwendigkeit besteht nicht, da in der ersten Zeit nur flüssige Nahrung aufgenommen wird. Ab der 3. Lebenswoche treten bei Welpen die ersten Milchzähne auf. Zuerst sind nur die Eckzähne zu sehen, ab der 4. Woche zusätzlich die Schneidezähne. Im Laufe der 5. Lebenswoche erscheinen auch die Backenzähne. Schlussendlich verfügen Welpen über 28 Milchzähne. Ober- und Unterkiefer weisen jeweils sechs Schneidezähne, zwei Fangzähne und sechs Backenzähne auf. Die zum Teil sehr spitzen Zähnchen können bei der Milchaufnahme für die Mutterhündin sehr unangenehm sein. Zur Entlastung bietet sich vor allem bei größeren Würfen an, die Jungtiere zusätzlich mit Welpenmilch zu ernähren. Ab der vierten Lebenswoche beginnen Züchter außerdem damit, die Welpen zu entwöhnen, indem sie ihnen mehrmals am Tag einen Futterbrei zur Verfügung stellen. Hierfür eignet sich beispielsweise Belcando Puppy Granula-Start. Das Futter wird in einem speziellen Verfahren auf eine bestimmte Größe „granuliert“. In Verbindung mit der angerührten Welpenmilch oder Wasser lässt es sich gut zu einem Brei vermengen. Durch die Variation der Flüssigkeitszugabe kann der Züchter individuell steuern, ob er den Welpen eine eher breiige oder festere Konsistenz anbieten möchte.

Wann findet bei Welpen der Zahnwechsel statt?

Je nach Rasse und Größe des Hundes sind normalerweise spätestens mit 8 Wochen alle Milchzähne erschienen. Allzu lange verbleiben diese allerdings nicht im Maul des Welpen. Im Alter von vier bis acht Monaten verlieren sie diese schon wieder. Einer nach dem anderen wird locker und fällt aus. Es beginnt mit den vorderen Schneidezähnen und geht dann unregelmäßig weiter. Die Dauer des Zahnwechsels fällt sehr unterschiedlich aus und verläuft bei größeren Hunden grundsätzlich schneller. Zumeist bekommt weder Mensch noch Welpe dies wirklich mit. Vielleicht findest du zufällig einen Zahn, der neben einem Kauspielzeug liegt. Viele werden einfach verschluckt, was für den Welpen keinerlei Probleme darstellt. Der Zahnwechsel verläuft fast immer völlig unkompliziert. Die nachwachsenden Zähne schieben einfach von unten nach, wodurch die Wurzeln der Milchzähne absterben. Daraufhin machen sie den Weg frei für die etwas größeren, verbleibenden Zähne. Sollte ein Wackelzahn aber nicht so recht wollen, dann kann dies für den Welpen beim Kauen (vor allem bei Trockenfutter) schmerzhaft sein. Das Einweichen des Futters ist hierbei hilfreich. Genügt dies nicht und der Welpe leidet offensichtlich an Zahnschmerzen und frisst nicht richtig, dann solltest du mit ihm zum Tierarzt gehen.

Wie viele Zähne hat ein ausgewachsener Hund?

Während Welpen lediglich über 28 Zähne verfügen, besitzen erwachsene Hunde 42 Zähne. Sie sind weniger spitz, dafür aber größer und stabiler. Im Oberkiefer befinden sich sechs Schneidezähne, zwei Fang- bzw. Eckzähne und zwölf Backenzähne. Der Unterkiefer weist zudem zwei weitere Backenzähne auf. Bis alle Zähne durchgebrochen sind, vergehen einige Wochen. In dieser Zeit sollte auf Zerrspiele besser verzichtet werden, jedoch werden Kauspielzeuge gerne angenommen. Damit lässt sich zumeist auch verhindern, dass sich Welpen an Möbeln vergreifen.

Zähne im fertigen Gebiss

Beim fertigen Gebiss des Hundes wird zwischen vier Gebisstypen unterschieden: Am weitesten verbreitet ist das Scherengebiss, welches optimales Kauen erlaubt. Ähnliches gilt für den Unterbiss, wie ihn beispielsweise Boxer aufweisen. Am ehesten zu Problemen kommt es beim Überbiss und Zangengebiss. Verallgemeinern lässt sich dies jedoch nicht, da beispielswiese bei kleineren Hunden grundsätzlich mehr Schwierigkeiten auftreten können. Dies hängt mit ihrer engen Zahnstellung zusammen.

Wie lassen sich die Zähne meines Hundes pflegen?

Am allerbesten wäre es, wenn wir unseren Hunden bereits im Welpenalter die Zähne putzen würden. Dies macht allerdings höchstens jemand, der bei einem anderen Hund schon einmal massive Zahnprobleme mitgemacht hat. Alle anderen freuen sich über die strahlend weißen Zähne und machen sich keinerlei Gedanken darüber, wie die Situation in ein paar Jahren aussehen kann. Dann nämlich hat ein Großteil der Hunde Zahnprobleme. Sichtbar sind diese in Form von braunem Zahnbelang, genannt Plaque. Auslöser dafür sind falsches Futter und unterlassene Zahnpflege. Entscheide dich für ein hochwertiges Futter, das viel Fleisch enthält. Vermeide dagegen Futter, dessen Hauptbestandteil Getreide ist und in welchem sich Zucker oder verwandte Stoffe befinden. Reiche deinem Hund darüber hinaus regelmäßig Kausnacks. Die vermehrte Speichelbildung und der natürliche Abrieb durch die Kautätigkeit führen zu einem Abrieb des Zahnbelags. Sollte sich jedoch bereits harter Zahnstein gebildet haben, dann hilft früher oder später nur noch der Gang zum Tierarzt, der diesen mittels Ultraschalls entfernt.
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