40_header_Mit_dem_Hund_im_Restaurant.jpg

So gelingt der Lokalbesuch

Mit dem Hund im Restaurant

Der beste Freund des Menschen wird in (fast) alle Lebensbereiche integriert und soll möglichst immer und überall mit dabei sein. Das gilt natürlich auch für einen Besuch im Restaurant oder ein spontanes Treffen im Lieblingscafé.
 
Auch wenn Vierbeiner sich einer immer größeren Akzeptanz in der Öffentlichkeit erfreuen: Mit dem Hund ins Restaurant kann den Hundehalter vor einige Probleme stellen. Damit der Besuch einer Gaststädte oder auch allgemein das Zusammensein in der Öffentlichkeit mit Hund für alle möglichst angenehm und unkompliziert verläuft, haben wir einige Tipps vom Hundeexperten Anton Fichtlmeier.
 

Vorbereitung: Routine hilft!

Eine einfache aber effektive Vorbereitung für einen Restaurantbesuch mit Hund ist es, die Situation im Vorfeld bereits zuhause zu üben und den Vierbeiner so stressfrei darauf vorzubereiten. „Während des Essens liegt er auf seiner Lieblingsdecke zu Füßen des Besitzers, der wiederum seinen Fuß auf die Leine stellt“, erklärt Hundeexperte und Autor Anton Fichtlmeier. „Klappt der erste Schritt gut, folgt die Steigerung: Der Halter steht zwischendurch auf, verlässt den Raum und kommt wieder zurück zum Platz. Er sollte den Hund unmittelbar nach der Rückkehr belohnen, damit der Hund merkt, dass sich das Warten auch lohnt.“
 

Im Restaurant mit Hund

Bevor die Gaststädte bzw. das geliebte Lokal besucht wird, sollte der Hund einen ausgiebigen Spaziergang hinter sich haben. So kann er sich in aller Ruhe austoben und ist im Idealfall entsprechend ausgelastet, wenn das Restaurant betreten wird.
Tipp: Noch vor dem Eingang der Gaststätte die Pfoten und das Fell des Hundes mit einem Tuch abwischen, um mögliche Verschmutzung weitestgehend zu vermeiden.
 
„Bei der Platzwahl ist es wichtig darauf zu achten, dass der Tisch nicht mitten im Gang steht“, empfiehlt Anton Fichtlmeier. „Eine entlegene Ecke eignet sich am besten, niemand kann dem Hund auf die Pfoten treten und er hat seine Ruhe.“ Außerdem liegt der Hund so der Bedienung nicht im Weg.
Nicht vergessen: Den Vierbeiner immer wieder etwas streicheln, kraulen usw. – das beruhigt den Vierbeiner zusätzlich.
 

Der Hund braucht Manieren

Dass der Vierbeiner – zumindest an öffentlichen Orten wie Restaurant oder Café – nicht vom Tisch essen sollte, ist einleuchtend. Vielleicht darf er dies aber zuhause und ist es daher gewohnt, oder das servierte Essen duftet einfach zu lecker und macht den Hund so neugierig, dass er kaum widerstehen kann. Auch hier ist es von Vorteil, wenn die Fellnase im Vorhinein ausgiebig gefüttert wurde und sich austoben konnte – ein müder und satter Hund stibitzt kein Essen vom Tisch, sondern schläft.
 

Der Hund im Restaurant muss sich wohlfühlen

Ein wichtiger Punkt, damit sich die Fellnase in der Gaststätte oder dem Café entspannen kann und ein ruhiger Begleiter ist: Er muss sich wohlfühlen. Wie man das erreicht, weiß jeder Hundebesitzer wohl selbst am besten. Vielleicht muss die (saubere) Lieblingsdecke mit oder auch ein bestimmtes Spielzeug? Wurden diese Gegenstände zudem bei den Übungen zuhause gleichermaßen benutzt, hilft dies zusätzlich, auch im Restaurant eine Wohlfühlsituation zu schaffen.
 
Wir wünschen einen angenehmen Restaurantbesuch und einen guten Appetit!

@IVH

Weitere Themen, die Dich interessieren könnten:

Damit Dein Hund nicht neidisch auf das Restaurantessen wird:

Silke Pospiech Hundeexpertin

info@belcando.de

02862-581 14

Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag
von 8 bis 17 Uhr.
Freitags bis 15 Uhr.