Auf die Zutaten kommt es an

Welpenecke - Prägung durch die Umwelt

Das Wichtigste ist, den Hund nicht zu überfordern!

Wohnen Sie auf dem Land, gehen Sie mit ihm in die Stadt — wohnen Sie in der Stadt, gehen Sie mit ihm in den Wald. Üben Sie das Laufen auf (glatten) Böden verschiedenen Materials. Gehen Sie z. B. in die Bahnhofshalle oder durch eine belebte Einkaufspassage (sehr wichtig für Hunde, die später ausgestellt werden sollen).

Lassen Sie fremde Personen die Zähne des Welpen anschauen, dies ist auch wichtig für Ausstellungen oder Tierarztbesuche. Stellen Sie auch einen großen Hund mal auf einen Tisch oder tragen Sie ihn ein Stück. Bringen Sie ihn mit großen, kleinen, dicken, dünnen, alten und jungen Menschen zusammen.

Er sollte Kinderwagen, Rollstühle, Motorradhelme, Fahrstühle, öffentliche Verkehrsmittel, andere Tiere etc. kennen lernen. Gehen Sie, auch wenn es Überwindung kostet, auch mal bei schlechtem Wetter oder in der Nacht spazieren und üben Sie mit ihm das Schwimmen im See.

Das Wichtigste bei diesen Übungen ist, den Hund nicht zu überfordern. Wenn ihn etwas beeindruckt, dürfen Sie ihn auf keinen Fall trösten, denn das würde er als Bestätigung für sein unerwünschtes Verhalten auffassen und es in Zukunft immer zeigen.

TIPP:

Sollte Ihr Hund aus Unsicherheit oder Angst bellen oder knurren, reden Sie auf keinen Fall auf ihn ein oder schimpfen ihn aus. Das würde er als “Mitbellen“ verstehen und davon ausgehen, dass Sie sein Verhalten richtig gut finden.

Führen Sie ihn unter Ablenkung durch Futter, Spielzeug oder mit Verstärkung durch andere Rudel- oder Familienmitglieder wieder an die Sache heran. Halten Sie ihn bei solchen Übungen immer an der Leine, denn nur so haben Sie ihn auch bei unvorhergesehenen Reaktionen unter Kontrolle.

Überhaupt stellt die Leine eine Verbindung zu Ihnen dar und gibt Ihrem Hund Sicherheit. In neuen Situationen sollten Sie Ihrem Welpen ein besonders ruhiges und souveränes Beispiel sein, da er sich hier stark an seinem Rudelführer orientiert. Benehmen Sie sich entspannt und selbstverständlich wie immer und zeigen Sie Ihrem Hund so, dass es keinen Grund zur Unsicherheit gibt.

Weitere Themen:

Silke Pospiech Hundeexpertin

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