Auf die Zutaten kommt es an

Welpenecke - die Ernährung

Genau wie für den Menschen gilt auch für den Hund: Eine gesunde Ernährung ist die Voraussetzung für einen gesunden Organismus. In den ersten drei bis vier Lebenswochen ernährt sich der Welpe ausschließlich von der Muttermilch. Mit der Muttermilch hat Ihr Welpe alle lebensnotwendigen Nährstoffe erhalten und wurde rundum bestens versorgt.

Sogar eine erste “Impfung“ wird mit der Muttermilch verabreicht, denn die Schutzstoffe in der Muttermilch stärken sein Immunsystem. Nach ca. einem Monat reicht die Muttermilch allein nicht mehr aus, um den Nährstoffbedarf des Welpen zu decken. Insbesondere Energiestoffe und Calcium sind in der Muttermilch nicht mehr ausreichend enthalten. Daher beginnt nun Ihr Züchter, genau wie Mutter Natur, mit der Umstellung auf feste Nahrung. Die Zusammensetzung dieser festen Nahrung ist besonders wichtig für den jungen Welpen, dessen Körperbau noch nicht ausgereift ist. Entscheidend für eine gesunde Wachstumsphase sind nun die Qualität und Zusammensetzung der Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Sie sollten  öglichst der Beschaffenheit wildlebender Beutetiere nachempfunden sein.

Fütterung von reinem Fleisch wäre demzufolge völlig falsch, da pflanzliche Faserstoffe aus den Innereien der Beutetiere auch wichtiger Nahrungsbestandteil sind. Welches Futter nun zu Ihrem Hund für die Anschlussfütterung ab ca. der 4. Lebenswoche passt, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. So sind neben der Rasse auch Wuchsgeschwindigkeit, Felldichte und Temperament von entscheidender Bedeutung. Ihr Züchter kennt Ihren Welpen und seine Eltern ganz genau und kann deshalb auch am Besten beurteilen, wie hoch der Energiebedarf Ihres Welpen ist.

TIPP:

Junge, wachsende Hunde stellen besonders hohe Anforderungen an die Futterqualität. Daher sollte man auf jeden Fall auf altersgemäße Ernährung achten und auf ein hochwertiges Welpenfutter bzw. Junghundfutter zurückgreifen.

Fütterungsempfehlungen mit Übersichtstabellen, die sich in Rassen und Alter gliedern, können deshalb nur annähernde Richtwerte liefern, aber nicht die individuellen Bedürfnisse berücksichtigen. Aus diesem Grund verzichten wir an dieser Stelle auf eine Darstellung. “Fütterung von reinem Fleisch ist nicht ausreichend.“

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Silke Pospiech Hundeexpertin

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