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So klappt’s!

6 Tipps für eine erfolgreiche Hundeausstellung

Meldeunterlagen eingepackt? EU-Heimtierausweis und die Papiere liegen bereit? Ausstellungsleine und Bürste? Es gibt so viel zu bedenken, bevor es zu einer Rassehunde-Ausstellung geht. Um all das zu erleichtern, verraten wir Neueinsteigern die besten Tipps erfahrener Aussteller, damit am großen Tag der Hundeausstellung auch alles klappt. 


1. Welpentraining

Früh übt sich, was ein erfolgreicher Ausstellungshund werden will. Es ist toll, wenn bereits der Züchter mit den Welpen übt, bevor sie in ihre neuen Familien umziehen. Denn diese spielerischen Trainingseinheiten sind eine solide Basis für all das, was der Junghund in den nun folgenden Monaten lernen muss. Deshalb: Falls Sie Ihren Hund später gerne ausstellen wollen, erkundigen Sie sich beim Züchter Ihrer Wahl, ob er seine Welpen entsprechend an ihre Aufgabe heranführt.
 

2. Eigene Softbox

Sie ist der Ruhepol, die Futter- und Wasserstation und die beliebteste Ablagefläche auf Ausstellungen: eine Softbox. Am besten ein zusammenfaltbares Modell, das sich problemlos im Auto verstauen lässt. Am Bewertungsring aufgestellt, bietet sie dem Hund eine komfortable Rückzugsmöglichkeit aus dem Trubel, der auf vielen Ausstellungen herrscht. Tipp: Den Hund schon Zuhause an die Softbox gewöhnen. Am besten einige Tage lang ausschließlich darin füttern und die Box ansonsten, mit geöffneter Tür, als Platz zum Schlafen aufstellen. Wichtig: Nicht zu viel Equipment mitnehmen. Auf vielen Ausstellungen herrscht akuter Platzmangel.
 

3. Unterlagen

Der EU-Heimtierausweis mit Mikrochipnummer und Impfübersicht, die Meldeunterlagen, die Papiere des Hundes ... Vor der Ausstellung genau überprüfen, ob alle erforderlichen Unterlagen greifbar sind. Fehlt vor Ort ein Dokument, kann das dazu führen, dass Hund und Familie unverrichteter Dinge die Heimreise antreten müssen. 
 

4. Wartezeit

Ausreichend Zeit und Geduld sind wichtig auf vielen Ausstellungen. Oft geht es auch ganz schnell hinein in die Hallen, aber eine Garantie darauf gibt es nicht. Deshalb: Unbedingt früh genug aufstehen. Anfahrtszeit, Parkplatzsuche, den Weg zum Einlass und längere Einlasszeiten von vorneherein mit einkalkulieren. Dann gibt es auf den letzten Metern auch keinen Stress.
 

5. Ausstellungsleine

Hunde, die ausgestellt werden, sollten von klein auf an zwei Typen von Leinen gewöhnt werden: Eine Leine für jeden Tag und eine Ausstellungsleine. Die Ausstellungsleine ist meist sehr dünn und wirklich nur für das Ringtraining und das Ausstellen gedacht. Es gibt eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen – teilweise handgearbeitet, mehr oder weniger aufwendig verziert. Bei der Auswahl darauf achten, dass die Leine zum Hund passt und nicht so auffällig ist, dass sie ihm womöglich noch den Rang abläuft. Tipp: Auf die Farbe des Hundehalses achten. Bringt die Leine hier farblich zu viel Kontrast, verkürzt das optisch den Hals.
 

6. Kleidung

Die Kleidung des Ausstellers, der Person, die den Hund im Bewertungsring vorführt, sollte zum Hund passen. Ein sportlich, elegantes Outfit ist hier nie verkehrt. Auf zu auffällige Stylings besser verzichten, weil sie vom Hund ablenken könnten. Für Frauen gilt: zu kurze Röcke, zu tiefe Ausschnitte und High Heels meiden. Gerne auf der After Show Party, aber nicht im Bewertungsring.

 

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